Kategorie-Archiv: Firmeninhaber

Die strategische Rolle von Marketing und Vertrieb in der Sanierung

Besonders bei KMU ist der Begriff des Marketings heute noch mit farbenfrohen Prospekten und Werbeartikeln in den Köpfen der Unternehmensführung verbunden. Stetig komplexer werdende Märkte, externe Einflussfaktoren und austauschbare Produkte stellen u. a. für den Vertrieb immer größere Hürden dar, um die geplanten Absatzzahlen zu erreichen. Diese Problemstellung findet im Marketing die Lösung, indem speziell entwickelte Methoden und Instrumente dafür sorgen, die Produkte und Dienstleistungen optimal platzieren zu können. Die… mehr »

Der präventive Restrukturierungsrahmen – kein gänzlich neues Sanierungsinstrument

Die Diskussion um ein präventives Restrukturierungsverfahren, regelmäßig auch vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren genannt, ist keinesfalls erst neu entfacht. Bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) im Jahr 2012 wurde über die Einführung eines gesetzlich geregelten außergerichtlichen Sanierungsverfahrens diskutiert. Damals entschied sich der deutsche Gesetzgeber gegen ein solches Verfahren, wodurch es nach wie vor in Deutschland an Regelungen für die Restrukturierung von Unternehmen außerhalb des gerichtlichen Insolvenzverfahrens… mehr »

Der präventive Restrukturierungsrahmen – Ablauf eines außergerichtlichen Sanierungsverfahrens

Wie in unserem vergangen Blogeintrag bereits vorgestellt, hat die Europäische Union im Frühjahr 2019 den Startschuss für ein europaweit (relativ) einheitliches Verfahren zur außergerichtlichen Restrukturierung von wirtschaftlich angeschlagenen Unternehmen gesetzt. Die am 26.06.2019 in Kraft getretene Richtlinie über einen präventiven Restrukturierungsrahmen verpflichtet sämtliche EU-Mitgliedstaaten die Richtlinie innerhalb von 2 Jahren in nationales Recht umzusetzen. Dabei gibt die Richtlinie den Mitgliedstaaten ein Grundgerüst vor, dass letztlich den Mitgliedstaaten bei der Umsetzung… mehr »

Der präventive Restrukturierungsrahmen – eine Erweiterung des Werkzeugkastens der Sanierungsberatung?

Die aktuelle Corona-Krise trifft die europäische Wirtschaft mit voller Wucht und Europa steht vor der größten Rezession seit dem zweiten Weltkrieg. Allein in Europa stiegen in den vergangenen Monaten die Insolvenzen um 16 % an (Einschätzung des Kreditversicherers Euler Hermes). Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, das Fundament der deutschen Wirtschaft, sind hier von extrem betroffen. Gerade durch den Shutdown, aber auch durch die z.T. noch bestehenden Ausgangsbeschränkungen brechen bei vielen… mehr »

Berthold Rüth, Mitglied im Bayerischen Landtag zu Besuch bei CORPASS GmbH in Großwallstadt

Berthold Rüth folgte am 28.02.2020 gerne der Einladung von Jochen Siebenlist, die Firma CORPASS in ihrem seit Ende 2018 neu bezogenen Geschäftssitz in Großwallstadt zu besuchen.
Bei einem lockeren Arbeitsgespräch mit Weißwurst und Brezeln konnten die Mitarbeiter der CORPASS GmbH über ihre tägliche Arbeit und den dabei immer wieder auftauchenden „bürokratischen Hürden“ bei den verschiedenen von Bund und Ländern initiierten Förderprogrammen (wie go-digital, Digitalbonus.Bayern) berichten.

Jochen Siebenlist (CORPASS GmbH) macht sich im Rahmen des Know-How-Transfers der Wirtschaftsjunioren im Bayerischen Landtag stark für Unternehmen am Bayerischen Untermain

Landtagspräsidentin Ilse Aigner hieß die Wirtschaftsjunioren im Landtag willkommen©Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Rolf Poss Im November 2019 nahm Jochen Siebenlist erneut am jährlichen Know-How-Transfer der Wirtschaftsjunioren Bayern im Bayerischen Landtag in München teil. Bereits seit 1994 erhalten junge Unternehmer auf diesem Weg einen Einblick in den Alltag der Parlamentarier und zeigen im Gegenzug an konkreten Praxisbeispielen auf, wo es in der betrieblichen Praxis hakt. Die Wirtschaftsjunioren Bayern verbrachten insgesamt drei… mehr »

Workshop zur Digitalisierung kaufmännischer Prozesse mit Oliver Siebenlist (Senior Berater bei der CORPASS GmbH) am 05.02.2020 in Aschaffenburg

Am 05.02.2020 von 08:30 – 12:00 Uhr leiten Herr Oliver Siebenlist und Herr Florian Bauer (Steuerberater) gemeinsam einen Workshop zur Digitalisierung kaufmännischer Prozesse an der Technischen Hochschule Aschaffenburg. Zunächst stellt Herr Siebenlist praxisnah vor, wie wichtig es für ein Unternehmen ist, kaufmännische Kennzahlen tagesaktuell auslesen zu können und welche Stolpersteine auf dem Weg dorthin zu überwinden sind. Anschließend zeigt Herr Bauer anhand eines anonymisierten Echtfalls wie die kaufmännischen Prozesse in… mehr »

Neues Förderprogramm für Digitalisierungsmaßnahmen hessischer KMUs eingeführt!

Das Land Hessen bezuschusst Digitalisierungsprojekte kleiner und mittelständischer Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe mit bis zu 10.000 Euro. Antragsberechtigt sind jedoch nur Unternehmen mit einer Betriebsstätte in Hessen. Unterstützt werden Maßnahmen die in Verbindung mit der Einführung neuer digitaler Systeme sowie der Verbesserung der IT-Sicherheit stehen. Dementsprechend werden sowohl die Anschaffungskosten als auch die mit der Einführung verbundenen Dienstleistungen einer neuen Hard- oder Softwarelösung teilweise übernommen. Überdies… mehr »

Steuererklärungsprüfung im digitalen Zeitalter

Im Zuge der Digitalisierung werden seit dem Jahr 2010 Steuererklärungen durch ein bundeseinheitliches Risikomanagementsystem (RMS) vollautomatisch in verschiedene Risikoklassen eingeteilt. Die in der Steuererklärung enthaltenen Daten werden dazu mit den Informationen Dritter (Kreditinstituten, Versicherungen etc.) und den Vorjahreswerten abgeglichen. Weitere Grundlagen für die Einteilung ergeben sich bspw. aus dem Abgabe- und Zahlungsverhalten des Überprüften, der Einkommensherkunft oder der Branchenzugehörigkeit. Lediglich die wirklich prüfungsbedürftigen Fälle sollen so durch das Risikomanagementsystem automatisch… mehr »

Warnung: Steuerberater sind neuen Haftungsrisiken bei der drohenden Insolvenz eines Mandanten ausgesetzt!

Seit einem Urteil des BGH im Januar 2017 muss Steuerberatern zu großer Vorsicht geraten werden.  Befindet sich die Gesellschaft eines Mandanten in einer Krise, können sich Steuerberater nicht länger auf ihren beschränkten Mandatsauftrag berufen, sondern haften unter gewissen Umständen mit! Könnte ein Insolvenzgrund vorliegen, der dem Mandanten bislang nicht bewusst ist, muss dieser laut der Rechtsprechung des BGH von seinem Steuerberater darauf hingewiesen werden. Entscheidet sich ein Mandant dazu, trotz… mehr »